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Seit 1998 organisiert Offene Häuser den Europäischen Handwerkeraustausch, der sich insbesondere an junge Handwerker wendet. Ziel des Handwerkeraustauschs ist zum einen, den fachlichen Austausch innerhalb der jeweiligen Gewerke zu pflegen, zum anderen, den gewerkeübergreifenden Austausch zu intensivieren, zum dritten schließlich, Kontakte mit Fachkollegen aus anderen Ländern zu knüpfen.

International gemischte Gruppen von sechs bis zehn Handwerkern sind unter fachlicher Anleitung oft älterer Handwerker gemeinsam mehrere Wochen an einem Baudenkmal in gemeinnütziger Trägerschaft tätig. Ein Einführungskurs sowie begleitende Fachseminare runden das Programm ab. Der Handwerkeraustausch wird in Deutschland bislang für Zimmerer, Tischler, Dachdecker und Maurer angeboten, weitere Gewerke sind in Vorbereitung.

In der Regel stammt etwa die Hälfte der Teilnehmer aus Deutschland, die anderen Teilnehmer aus jeweils mehreren europäischen Ländern. Bislang haben junge Handwerker aus Frankreich, Tschechien, der Slowakei, Spanien, Italien, Estland und Litauen am Europäischen Handwerkeraustausch teilgenommen. Die Partnerorganisationen von Offene Häuser sind dort Aus- und Weiterbildungseinrichtungen des Handwerks und der Denkmalpflege, staatliche Denkmalpflegebetriebe und deren Restaurierungsateliers sowie in Einzelfällen kleine Handwerksfirmen.

Im Gegenzug bieten die ausländischen Partnerorganisationen im Rahmen des Europäischen Handwerkeraustauschs für junge Handwerker aus Deutschland Praktika mit einer Dauer von drei Wochen bis zu mehreren Monaten in ihren Ländern an.
 







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